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Läufer-Weekend Teil 1 vom Samstag, 14. März 2009 auf der Engstligenalp

14.03.2009

Skitour auf Engstligen

Samstag, 07.00 Uhr Ortszeit.
Ein fast waschechter Adelbodner findet sich beim Oester-Sport in Adelboden ein. 7 erwartete Unterländer (Namen der Redaktion bekannt) melden sich nicht. Verspätung?
Der Erste Telefonterror beginnt. Unbeteiligte werden durch Anrufe aus Adelboden an diesem wunderschönen Morgen geweckt. Froh sind sie, dass die Frau das Telefon abnimmt.

Plötzlich:
Noch verschlafen aber vollzählig. Immerhin probieren wir die Ausrüstung im Intersport aus. Es soll uns hoch hinauf. Der Wildstrubel muss erklommen werden. Per Gondel auf die Engstligenalp und anschliessend den Gipfel zu stürmen. Zu Fuss. Ist ja für Läufige klar. Was für eine Frage. Begleitet von einem Berführer erster Klasse, soll uns der Wildstrubel gelingen.

Doch es kommt anders.
Das Wetter zu schwüüüüüüül, die Chance , dass die nächste Lawine uns trifft zu gross. Der Amerterspitz soll trotz den Bedingungen ideal für den Aufstieg sein. 701 Meter über die Engstligenalp höher. Die einen hatten Angst um die Temperaturen und wollten möglichst früh auf den Spitz ;-), die andern wollten nur ein Bier. Das gekühlte Blonde muss warten.

Mit Ski, Snowboard und Schneeschuhen, und natürlich Gipfeltrank bestückt beginnt der Aufstieg um etwa 9 Uhr. Die Sonne begrüsst uns. Wir haben Glück. Sonnencréme ist im Rucksäckli und uns wurden die Vorspuren auf den Gipfel gelegt, bez. gestampft. Die Vorfreude ist riesig, auch die erste Pause.

Das Fell unter den Skis muss bei der einzigen Frau neu angeschnallt werden. Frauen, tja. Zeit für das Angstpipi. Es geht (läuft bei den läufrigen) weiter. Mal hinauf, dann hinab, und immer weiter hinauf. Warm wird es wem, wenn es wem vorhin noch kalt war. (Auf gut deutsch: Es wird warm.)

Der Weg führt Gemsböckchen und dem wilden Strubel entlang bis auf bald 3000 Metern. Endlich dem Gipfel nahe kommt der windige Wind. Kleider werden angezogen. Zum Teil auch schon die Notwäsche wird angezogen. Immer mehr wird die Aussicht besser.

Ganz auf dem Büppi angekommen, treffen wir auf verschiedene Skitourgruppen. Zeit für den Schlummertrunk. Vielen Dank dem Spender!!!! (Auch dieser Name ist der Redaktion bekannt).

Wir dürfen nicht zu lange auf dem Amertenspitz die Aussicht geniessen, denn die Papperazis sind schon aufgetaucht. Überall wird geknipst. Der Aufstieg dauerte rekordverdächtige 4 Stunden. Die Abfahrt dauerte dann weniger als die Hälfte. Snowboards und Skis werden angeschnallt und los geht die Fahrt durch den Neuschnee.Zum Teil im Stemmbogen, zum Teil rutschend, und zum Teil mit dreifachem Salto geht's abwärts.Die Abfahrt ist nicht zu toppen. Blauer Himmel zum Pulver und der Aussicht dazu. Was willst du mehr? ;-) ja klar, die Piste war natürlich auch leer!

Das Skiherz schlägt bei solchen Bedingungen 5 mal schneller.
Unten im Dörfchen Engstligenalp angekommen wid alle direkt im Bier.

Vielen Dank für die super Organisation und diesen atemberaubenden Tag!!!

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Reise!!

Zu den Fotos

 
Zu den Fotos Skiweekend 2009