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OK Reise Kandersteg 2009

10.10.2009

OK Reise Kandersteg vom 10. bis 11. Oktober 2009

Und es war wieder soweit!

Noch ein bisschen verschlafen trafen wir uns am Samstagmorgen kurz vor halbacht am Bahnhof in Utzenstorf. Zwar noch nicht ganz vollzählig, einige stiegen erst in Bern und Frutigen zu, aber fröhlich und gut gelaunt machten wir uns voller Spannung auf die Reise mit unbekanntem Ziel. Bei einem kurzen Halt in Bern verköstigten wir uns mit frischen Brezeln, Kaffee und heisser Schokolade. Etwas nach halbzehn trafen wir in Kandersteg ein. Nochmals wurden die Speicher gefüllt, bevor sich anschliessend die Gruppe teilte. Einige rüsteten sich für den Klettersteig aus, die anderen nahmen den Weg zur Allmenalp auf dem Wanderweg unter die Füsse. Es machte den Anschein, als meinte Petrus es gut mit uns, der Regen schien nachzulassen. Doch der Petrus-Schein trügte, und es kam ganz anders: Wir waren etwa eine Stunde unterwegs, (auf der Wanderung Richtung Allmenalp) da goss es aus Kübeln und der Wind machte einen Schirm-, und Kleidertest! Nun hiess es nur noch auf die Zähne beissen und vorallem Gring acheä. Einen Vorteil hatte das Ganze. Jeder unterzog sich gratis einer Vollwäsche bei 5°Celsius!

Nichts destotrotz, alle schlugen sich tapfer und schauten dem Ziel entgegen.

Endlich auf der Allmenalp angekommen freuten wir uns auf ein warmes Getränk. (Es gab auch Ausnahmen)! Die Hütte war mit 17°C. zwar nur mässig warm und die Gastfreundschaft liess auch zu wünschen übrig. (Dies war ein anderes Thema, nur soviel, es gibt immer noch Gastbetriebe die es nicht nötig haben!!! Abgesehen,was noch kurz vor der Wanderung passierte, wurden wir oben mit den Worten, ihr seid zu spät, begrüsst, und wir müssten dann die Hütte bis um fünf verlassen haben (die Teilnehmenden des Klettersteiges waren um 15h30 oben)! Tja, ob man jetzt 26 Zvieri mehr oder weniger hat?

Dennoch liessen wir unsere Stimmung nicht trüben und warteten gespannt auf die Klettersteig-Teilnehmenden. Mit etwas Verspätung trafen auch sie ein, glücklich und zufrieden, die Tour geschafft zu haben. Auch sie waren durch die nicht geraden optimalen Wetterbedingungen gezeichnet. Aber man hatte ja schliesslich heissen Tee dabei! (gäu Pesche)

Am Abend stärkten wir uns in der Unterkunft Gemmi Lodge bei einem feinen Rahmschnitzel. Es war herrlich! Es wurde festgestellt, dass solche Witterungsbedingungen und Strapazen unheimlich hungrig machen können!

Die letzten legten sich um halb drei (morgens) ins Bett.Wer dies wohl war? (Übrigens noch dies, ein Geheimtipp, diese Gemmi-Lodge, was hier geboten wurde war einfach der HAMMER)!!!

Am Sonntagmorgen frühstückten wir zusammen und fuhren anschliessend zur Besichtigung des Lötschbergbasistunnels nach Frutigen. Treffpunkt war das BLS-Interventionszentrum, dort angekommen, wurden wir auch schon herzlichst von zwei Damen empfangen. Wir teilten uns in zwei Gruppen. Nach einer kurzen Einführung begutachteten wir den Löschzug und das Tunnelmodel, bevor es dann mittels Kleinbussen nach Mitholz zum Tunneleingang ging. Nach der Druckschleuse fuhren wir via Zugangsstollen auf 16% Gefälle ins Innere des Tunnels. Wir besichtigten die Lüftungszentrale, Betriebszentrale, Dienststollen, Versuchsstrecke und das Tunnelfenster (wo man hinter der Panzerglasscheibe, auf Tuchfühlung mit einem vorbeifahrenden Zugi ist. Und dies bei einer Durchfahrtsgeschwindigkeit von über 200km/h.!

Die Führung war so spannend,dass man die Zeit vergas. Nun hiess es Beeilung, wirklich in der letzten Minute stiegen wir in den Zug ein. Via Spiez (kurzer Apéroaufenthalt, nochmals vielen Dank den beiden Spendern) ging es weiter nach Interlaken West,wo es hiess: "Einschiffen"

Zu Mittag verköstigten wir uns auf dem Schiff von Interlaken nach Thun. Bei Bratwurst und Pommes-Frites genossen wir das herrliche Wetter und die schöne Gegend. Mit Kaffee und einer feinen Cassata rundeten wir die Schifffahrt ab. Es wurde diskutiert, Karten gespielt, fotografiert und genossen. In Thun angekommen verabschiedeten sich einige und wir nahmen die restliche Heimfahrt in Angriff. Etwas müde aber zufrieden fuhren wir durchs Emmenthal nach Utzenstorf und noch etwas weiter. Schön wars,und es bleibt zu hoffen,dass die nächste Reise folgen wird.

MERCI ALLEN!!!

U Gäng aues Gueti.

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